Samstag, 23. August 2008

Auch grauslich, aber so blöd, dass es schon wieder witzig ist

Tongue-Splitting - also, die Zunge zu spalten - ist ja schon die längste Zeit sowas von out (vereinzelte, freakige Randgruppen sollen jetzt bitte davon absehen mich zu schlagen).

Aber DAS ist doch wirklich witzig. Auf eine grausame, verstümmelte, abartige und grausliche Art und Weise. Die kann tanzen!

Freitag, 22. August 2008

Nichts für schwache Nerven!

Da fühlt man sich als frisch Bestochener wirklich wie die letzte Lusche. Denn die Typen, die sich in Amerikanien jetzt die Augäpfel (!) tätowieren lassen, lassen uns, die es uns schon ein Höchstmaß an Überwindung gekostet hat, uns in die Leiste stechen zu lassen, wie Schulmädchen auf einer Winnie-the-Pooh-Teeparty aussehen.

Diese Prozedur hat einige besondere Vorteile: es tut weh, es fühlt sich ständig an als hätte man was im Auge, das Risiko einer Allergie und Erblindung ist gegeben, und es sieht einfach nur Scheiße aus.

Hartgesottene können sich jetzt selbst davon überzeugen, wie dieser idiotischste aller Trend in Natura umgesetzt wird, alle Zartbesaiteten seien an dieser Stelle gewarnt: das Video ist wirklich nichts für Leute, die schwach auf den Niernderln sind. Echt nicht.

Da wir vermeiden wollen, dass sich jetzt so manchem Unvorbereiteten das Essen in Würfelform über die Vorderseite der Kleidung ergießt, wird das Video hier nicht embedded - aber für die Neugierigen: HIER seht ihr's live!

Mittwoch, 20. August 2008

Ich friere.

Ich fühle mich um meinen Sommer betrogen.
In meinen Augen sind 22°C im August keine Temperatur, sondern eine Übergangsphase zum absoluten Nullpunkt. Ich will meinen Sommer wieder. (*schluchz*)

Wenn es kälter als 25°C ist, friere ich mir grundsätzlich meinen süßen Hintern ab. Aber heute habe ich auf meinen Recherchewegen im allwissenden Internet wieder mal etwas entdeckt, das mich ein klein wenig glücklicher macht. Und allen, die gerade im Strickpulli zitternd da hocken und sich wünschen, in das ewige Höllenfeuer geschickt zu werden, damit die Finger mal wieder auftauen, sei gesagt: Es geht schlimmer.

Im amerikanischen Bundesstaat Michigan - der eigentlich nur Bekanntheit erlangt hat, weil er den Heimwerker-King beheimatet, bestimmt nicht wegen seines tollen Urlaubsflairs - ist das Klima ein ganz klein wenig rauher als bei uns hier. Drücken wir es anders aus: im Gegensatz zu Ober-Michigan leben wir in einer tropischen Steppenwüste.
In Ober-Michigan gibt es zwischen 60 und 120 FROSTFREIE Tage pro Jahr. Das sind dann umgerechnet 2 bis 4 Monate, in denen es NICHT gefriert. Bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 4,3°C (hatte ich erwähnt, dass ich unter 15° das Haus nicht verlasse?!) lässt es sich gut kuscheln (vorsichtig allerdings - man kennt das Resultat, wenn eine feuchte Zunge auf eine kalte Eisenstange trifft. Jetzt bildlich gesprochen.). Im Jänner und Februar fällt das Thermometer auf -10°C (falls es überhaupt fallen kann und nicht im Flug einfriert), dafür überlegt man (ich) sich schon, ob man dann im Juli bei durchschnittlich 18°C mal die Daunenjacke auszieht (vorübergehend, versteht sich).

Diese Tatsachen erwärmen zwar das geschundene, Sommer-liebende Herz, aber leider nicht das Sonne-liebende, erfrorene Eisbein. Also mache ich es jetzt so wie die Teilchen, wenn es kälter wird, und bewege mich einfach nicht mehr. In Winterstarre wird bis zum nächsten Frühling ausgeharrt, denn der kommt - bestimmt.